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Autofokus

Als Autofokus bezeichnet man die automatische Scharfstellung bei Kameras und Diaprojektoren. Man unterscheidet zwischen den aktiven und den passiven Mechanismen. Der aktive Mechanismus arbeitet mit Infrarot- bzw. Ultraschallimpulsen. So wird die Dauer gemessen, die der Impuls benötigt vom anvisierten Objekt reflektiert zu werden. Passive Systeme werden in weitere zwei Gruppen geordnet. Systeme, die nach dem Triangulationsprinzip (TP) arbeiten und Systeme, die nach dem Phasendetektionsprinzip (PDP) arbeiten.  In Systemen, die mit dem TP arbeiten, werden ein beweglicher und ein unbeweglicher Spiegel eingesetzt. Die Bilder dieser beiden Spiegel werden miteinander verglichen. Bei der Verstellung des Spiegels wird das Objektiv ebenfalls verschoben. PDP Systeme arbeiten mit CCD-Elementen. Hier kommt ein CCD-Chip zum Einsatz. Zwei Teilbilder werden zu diesem Chip geleitet und ausgewertet. Wesentlicher Aspekt hierbei ist die Helligkeitsverteilung der beiden Bilder. Stimmt diese auf beiden Teilbilder überein, so spricht man von Phasengleichheit und das so entstandene Bild ist scharf. Besteht keine Phasengleichheit, so wird dies dem Motor oder dem Objektiv der Kamera „mitgeteilt“. Ob die Mitteilung an den Motor, oder an das Objektiv geht, hängt davon ab, wo die Hersteller den Autofokusmotor eingebaut haben.

Die Autofokusfunktion bei Diaprojektoren funktioniert auf eine andere Art und Weise. Hier ist maßgebend, ob das Dia an der richtigen Stelle liegt. Gegebenenfalls wird das Objektiv um den Grad verschoben, bis der Fehler ausgeglichen und das Bild scharf dargestellt wird. Die Messung erfolgt über eine Soffittenlampe. Der Messstrahl dieser Lampe wird von einem Siliziumkristall ausgewertet.

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