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Farbtemperatur

Das menschliche Auge gleicht die unterschiedlichen Lichtarten für unsere Wahrnehmung beinahe perfekt an. Trotzdem spielen die verschiedenen Farbanteile des Lichts eine wesentliche Rolle, wenn man ein Foto macht, oder ein Video aufnehmen möchte. Wenn man diese Wichtigkeit nicht beachtet, empfindet man als Betrachter die so entstandenen Bilder als nicht schön. Filme sind so konzipiert, dass sie je nach Art des Films entweder für Aufnahmen bei Tageslicht, oder bei Kunstlicht geeignet sind. Damit keine unschönen Farbstiche entstehen können, werden in der Fotografie diverse Filter verwendet, die die Farbtemperatur je nach Bedarf erhöhen, oder vermindern. Das menschliche Auge kann nicht alles vom vorhandenen Licht wahrnehmen. Diese Tatsache wird von der Wellenlänge des Lichts beeinflusst. Licht, das wir wahrnehmen können, bewegt sich auf einer Skala zwischen den Werten 400nm (violett) und 700nm (rot). Zwischen diesen Werten bewegt sich Licht, das wir farblich wahrnehmen. Licht zwischen 380 und 436nm erscheint für unser Auge als violettes Licht, 436-495 nm als blau, 495-566 nm als grün, 566-589 nm als gelb, 589-627 nm als orange und 627-780 nm als rot. Aus der Mischung all dieser Farben entsteht weißes Licht. Die Farbtemperatur wird mit der Maßeinheit Kelvin gemessen und angegeben. Als Orientierung gelten die Werte: Kerzenlicht hat eine Farbtemperatur von etwa 1500K. Eine Glühbirne um die 2800K, eine Halogenlampe oder eine Fotolampe etwa 3400K. Das Sonnenlicht erreicht in der Mittagszeit eine Farbtemperatur von etwa 6000-8000K. Die Farbtemperatur des klaren Himmels beträgt um 9000-10000K. Natürliches Licht (Tageslicht) ist leichter einzuschätzen als künstliches Licht, da deren Farbspektrum das Licht anderes wiedergibt, als wir es vom Tageslicht gewöhnt sind. Damit Bilder keine unschönen Farbstiche erhalten, kann (und sollte man auch) die Farbtemperatur messen. Hierfür gibt es empfindliche, fotoelektronische Geräte, die nicht nur den Kelvin-Wert, sondern auch die Mired-Werte angeben. Diese Werte sind bei Tageslicht ziemlich genau, bei Lichtquellen, die etwas problematischer sind, sind die Werte leider etwas ungenau.

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