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Polarisationsfilter

Polarisationsfilter besitzen eine feine Gitterstruktur auf molekularer Ebene. Diese Gitterstruktur bewirkt, dass ein gewisser Teil des Lichtes ausgeschaltet wird, da es in einer bestimmten Richtung schwingt. Der Vorteil von Polarisationsfilter ist, dass Licht gefiltert werden kann, das durch nichtmetallischen Oberflächen reflektiert wurde. Glas und Wasser sind solche Oberflächen. Bei der Aufnahme wird das Motiv, das sich hinter diesen Oberflächen befindet deutlicher sichtbar. Soll heißen, fotografiert man etwas hinter einer Glasscheibe (z.B. Schaufenster), „verschwindet“ das Glas auf dem Bild. Nur das, was sich hinter der Glasscheibe befand bleibt deutlich sichtbar. Wasser bekommt dagegen mehr Farbintensität. Auf polarisiertes Licht trifft der Fotograf auch bei Landschaftsaufnahmen (Dunst). Bei den Aufnahmen zeigt sich durch die Verwendung von Polarisationsfilter eine deutlich bessere Farbintensität. In der Fotografie wird zwischen linearen und zirkularen Polarisationsfilter unterschieden. Der Unterschied zwischen den beiden Filtern liegt in der Struktur. Lineare Polarisationsfilter haben eine einfachere Struktur. Der Nachteil des linearen Polfilters zeigt sich bei Spiegelreflexkameras, die die Messungen mit einem halbdurchlässigen Spiegel durchführen. Lineare Polfilter können die Messergebnisse negativ beeinflussen. Wird ein Polarisationsfilter an Aufnahmeorten benutzt, wo kein polarisiertes Licht auftritt, dient der Polfilter als Graufilter.

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